In 5 Schritten zum idealen Textkonzept

Ideensammlung dargestellt als Moodboard

✦ Darum ist es sinnvoll vor dem eigentlichen Schreiben ein Konzept zu entwickeln 

Egal ob bei der Texterstellung im Bereich des Marketings oder im Redaktionellen und Journalistischen Bereich – ein Textkonzept dient zur Orientierung und Strukturierung des zu erstellenden Textes. Ein Konzept ist so zu sagen ein Leitfaden und gibt die Möglichkeit, sich tiefer in ein Thema hineinzuversetzen und dieses bereits vor dem Schreiben von verschiedenen Seiten zu betrachten oder zu definieren. Außerdem hat ein Konzept den Vorteil, dass auch jemand anderes im Team darauf zugreifen kann und über die Hintergründe für den geplanten Text Bescheid weiß.

In diesem Blogbeitrag erfährst du, wie du in 5 einfachen Schritten einen Konzeptaufbau für deinen Text erstellst. Viel Spaß beim Lesen!

  1. Thema & Recherche
  2. Ziel des Textes & Zielgruppe festlegen
  3. Jedes Textkonzept beinhaltet eine Ideensammlung
  4. Textstruktur im Konzept festhalten
  5. Überarbeiten & Finalisieren

 

1. Thema & Recherche

Das Thema ist für jede Textart essenziell. Dieses sollte bereits bei der Konzeptentwicklung für den Text festgelegt werden, um die damit einhergehende Recherche und Analyse durchzuführen. Ein Thema ist der rote Faden, der sich durch den Text schlängelt.

Wenn für den Text ein Thema feststeht, dann geht es im Konzept auch um die Recherche und Analyse dieses Themas. Das bedeutet, dass erst einmal Informationen zu anderen Texten, Büchern, Artikel, Webseiten-Links, etc. gesammelt und im Konzept festgehalten werden, um so jederzeit auf verschiedene Quellen zurückgreifen zu können.

2. Ziel des Textes & Zielgruppe festlegen

Ein Konzept gibt einen Rundum-Überblick. Bei der Konzepterstellung spielen das Ziel des Textes und die Zielgruppe eine große Rolle. Das Ziel ist nicht gleich das Thema! Denn das Ziel legt vielmehr fest, welche Wirkung der Text auf die Zielgruppe haben oder was mit dem Text erreicht werden soll. Hinter jedem Text steht eine Zielgruppe von potenziellen Leser*innen und natürlich auch Stammleser*innen, die der Text ansprechen sollte.

Wenn du bei der Konzepterstellung immer das Ziel des Textes und die Zielgruppe im Blick hast, die du ansprechen und mit deinen geschriebenen Worten berühren, motivieren oder inspirieren möchtest, dann kannst du dich oft viel einfacher in die potenziellen Leser*innen hineinversetzen und verfasst den Text am Ende dann auch zielgerichteter.

3. Jedes Textkonzept beinhaltet eine Ideensammlung

Bei der Konzepterstellung bezieht sich im dritten Schritt die Ideensammlung nicht nur auf die Themenfindung, sondern auch auf den strukturellen Aufbau des Textes. In der Ideensammlung können auch verschiedenste Ideen notiert werden, zum Beispiel zu Schreibweisen oder stilistischen Mitteln, passenden Bildern, prägnanten Überschriften-Ideen, oder auch Textbeiträgen, die euch dazu inspiriert und motiviert haben, selbst zu schreiben.

Bei der Ideensammlung sind im Textkonzept so zu sagen keine Grenzen gesetzt. Ein Konzept ist wie eine Mappe über verschiedene Gedanken, Notizen, Recherchen und beinhaltet dieses als Überblick.

Gedankenblase und Glühbirne als Synonym für zündende Ideen

4. Textstruktur im Konzept festhalten

Es kann durchaus vorteilhaft sein, einen Text bereits während der Konzepterstellung zu strukturieren. So kannst du beispielsweise bereits vor dem Schreiben ein Inhaltsverzeichnis erstellen, welches als Orientierung dient und eine Richtung im Schreibprozess angibt. Aber auch Schreibstil, Ton, Bilder, Verlinkungen und Überschriften oder Absätze können bereits in einem Textkonzept festgehalten und genau definiert werden.

5. Überarbeiten & Finalisieren

Im letzten Schritt der Konzeptionierung geht es darum, das erstellte Textkonzept nochmals durchzulesen und zu überarbeiten. Vielleicht fallen dir weitere Anmerkungen, Besonderheiten und Ideen ein, die im Konzept noch hinzugefügt werden können. Ist das Konzept stimmig in der finalen Version, dann kann es an das Texten und Schreiben gehen!

Ein Textkonzept kann stets vorteilhaft sein, gerade bei längeren und umfangreichen Texten, die eine gewisse Tiefe und Hintergrundinformationen benötigen, gibt ein Konzept die Richtung an und ebnet den Weg zum strukturierten Aufbau des Textes.

Außerdem beruhigt ein Konzept im Schreibprozess. Wenn du zum Beispiel vor einer Schreibblockade stehst, kannst du schnell im Konzept nachlesen, um wieder in deinen Schreibflow zu kommen. Ein Konzept ist die Grundlage für den Text. Es kann durchaus möglich sein, dass sich auch ein Textkonzept im Verlauf der Erstellung und des eigentlichen Schreibprozesses ändert.

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